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35.000 Stunden und noch viel mehr

Aktion Zukunftszeit des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) erfüllt gestecktes Ziel / Kinder und Jugendliche sammelten 35.000 Stunden Engagement für Integration und gegen Rechtspopulismus / Bundesweite Aktion für ein buntes und tolerantes Deutschland geht bis zur Bundestagswahl weiter

Odenthal-Altenberg, 14. Mai. Das Ziel ist erreicht: Bei der Aktion „Zukunftszeit – Gemeinsam für ein buntes Land“ des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und seiner Diözesan- und Mitgliedsverbände wurde das gesetzte Ziel, 35.000 Stunden Engagement für ein buntes und tolerantes Deutschland zu sammeln, erfüllt. Das wurde auf der BDKJ-Hauptversammlung in Altenberg verkündet. Seit Mitte März haben sich junge Menschen deutschlandweit mit Aktionen gegen Menschenfeindlichkeit und für die Integration von Geflüchteten eingesetzt.

„Wir freuen uns riesig, dass innerhalb von nur zwei Monaten unser für September gestecktes Ziel erreicht wurde, die 35.000 Stunden zu sammeln. Diese Zahl entspricht der Dauer einer Legislaturperiode. Die jungen Menschen haben damit gezeigt wie sie sich ihr Land nach der Bundestagswahl wünschen: Vielfältig, weltoffen und solidarisch“, erklärt die BDKJ-Bundesvorsitzende Lisi Maier bei der Hauptversammlung des Dachverbands in Altenberg. Ursprünglich sollten die Zukunftszeit-Stunden bis zur Bundestagswahl zusammen kommen. „Das Ergebnis macht deutlich, wie stark sich Jugendverbände gegen Menschenfeindlichkeit und für Vielfalt einsetzen“, ergänzt der Bundespräses Pfarrer Dirk Bingener. „Die Aktion Zukunftszeit bietet eine Plattform, dieses Engagement sichtbar zu machen und damit ein klares Zeichen für Demokratie, Solidarität und Toleranz zu setzen. Die erreichten 35.000 Stunden zeigen uns: Da geht noch mehr. Wie viele Legislaturperioden können wir bis September schaffen?“, fragt Bingener.

Mitte März ist die sechsmonatige „aktiv-sein“-Phase der Aktion Zukunftszeit gestartet. In den ersten acht Wochen wurden bereits 300 Aktionen eingetragen. Auch zahlreiche Gruppen außerhalb der katholischen Jugendverbände beteiligten sich daran. Die Aktionsformate sind dabei sehr vielfältig. Es fanden Diskussionen am Lagerfeuer, beim Grillen oder auf dem Podium mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Kirche statt. Auf Ferienfreizeiten, bei Kicker-Turnieren, interkulturellen Stadtrallyes oder Kochabenden wurden der Austausch und die gegenseitige Begegnung von jungen Menschen mit und ohne Fluchthintergrund gefördert. In Gottesdiensten und auf einer Jugendwallfahrt machten sich zudem viele Jugendliche für Toleranz und Frieden stark. Alle Aktionen wurden auf der Übersichtskarte auf www.zukunftszeit.de eingetragen.

„Zukunftszeit – Gemeinsam für ein buntes Land“ ist eine Aktion des BDKJ-Bundesverbands und seiner Mitglieds- und Diözesanverbände gegen Ausgrenzung und für Vielfalt. Junge Menschen engagieren sich bundesweit für die Integration von Geflüchteten und widersprechen jeder Form von Menschenfeindlichkeit. Die Aktion steht unter der Schirmherrschaft von Manuela Schleswig, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, und Erzbischof Stefan Heße, Flüchtlingsbeauftragter der Deutschen Bischofskonferenz.

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